In dieser Folge teilen drei eine Leidenschaft: Hip Hop. Der kann richtig viel fürs Marketing leisten, nicht nur als Hintergrundgeräusch für Werbung, sondern auch als Format-Grundlage fürs Content Marketing. Falk Schacht hat das schon gemacht, als es den Begriff Content Marketing noch nicht gab. Warum Hip Hop nicht nur für Brauereien und Banken das richtige Format sein kann, erfährst Du im Rap-Kompass für Content-Marketer.

Inhaltsverzeichnis

Links und Vorspiel

Interview

  • Falk hat schon Content Marketing gemacht, als es den Begriff noch nicht gab – in Form eines Musikmagazins für die Brauerei Karlsberg und ihr Bier-Mischgetränk Mixery: Das Magazin hieß Mixery Raw Deluxe. Es wurde erst bei VIVA ausgestrahlt und lief dann über zehn Jahre im Internet.
  • Falk hat in dieser Zeit mit Künstlern wie Jay-Z, Eminem, 50 Cent oder Pharrell Williams Interviews geführt
    Deutschrapper wie Bushido und Sido waren auch dabei, Berichte von Festivals
  • Ein Hip-Hop-Magazin, das sich um die Hip-Hop-Kultur gekümmert hat, gesponsert als Content-Marketing-Produkt von einer Brauerei
  • Ohne den Sponsor hätte es das Format nicht gegeben
    Falk wollte die Hip-Hop-Kultur fördern, das war ihm im Projekt für Karlsberg das wichtigste
    „Underground ist der Mainstream der Zukunft“ – eine wichtige Erkenntnis für alle, die sich im Marketing mit Musik hervortun wollen
  • Hip-Hop boomt
  • Vorsicht bei Sponsoring: Du musst kommunizieren, ohne so zu wirken, dass Du den Leuten etwas verkaufen willst.
    Falk hat Hanuta nach einem Werbespot getestet und für positiv befunden
  • Oft wollen sich Menschen (Kunden) einfach berieseln lassen
  • Tipp für Künstler: Hartnäckig sein, nicht aufgeben, in Bewegung bleiben
  • Gangster Rap ist nur ein Ausschnitt von Hip-Hop!
  • „Wenn ich nur nach meinem Geschmack gehen würde, wäre ich arbeitslos“
  • „Ich mag Experten und Profis, die ihre Grenzen kennen“
  • Unternehmen, die auf Hip-Hop setzen wollen, sollten sich von einem Experten beraten lassen
  • Als Unternehmen kann ich einen Künstler rausbringen und die Plattenfirma ersetzen – muss dafür aber Leute aus de Branche fragen und beschäftigen
  • Musik ist Menschen wichtig: Unternehmen sollten Musikexperten beschäftigen
  • Unternehmen veranstalten Konzerne – Olafs Kunde Rossmann zum Beispiel
  • In seiner Falk Schacht Show spielt Falk nur Musik, die er mag: https://www.br.de/puls/programm/puls-radio/die-falk-schacht-show/index.html
  • Indem ich bewusst die Art der Musik auswähle, kann ich meine Zielgruppe sehr genau eingrenzen und ansprechen
  • Falk positioniert sich als Person, indem er konsequent nur das tut, womit er sich identifizieren kann
  • „Ich bin als Unternehmen nur Gast in der Szene und sollte mich deshalb sensibel auf die Szene einstellen
  • „Eine Brücke muss man von beiden Seiten bauen“
  • Was macht Mercedes mit den Stieber Twins Rappern? https://www.youtube.com/watch?v=9i8m8PxqGzU

Track 1: Sebastian Dorn
Track 2: Falk Schacht
Foto von Falk: Sandra Müller
Outro: Jaklef – Frei (das Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=PCXqKLST-rs)
Produktion (Podcast): Gidon Wagner

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Content-Kompass

Hier diskutieren Olaf Kopp und Gidon Wagner mit spannenden Gästen, worauf es bei Inhalten für Online-Marketing und Kommunikation ankommt. Wie treffen wir wirklich den Nerv unserer Zielgruppe? Was ist guter Content? Welche Marketing-Disziplin braucht welche Qualitäten und Formate? Wie stellen wir die Umsetzung sicher? Wie verbessert Content die User Experience? Und welche brauchbaren Trends im Content Marketing liegen an? Eine Sendung und offene Diskussionsplattform für Marketer, die mit Inhalten arbeiten, Content verantworten, steuern, konzipieren und weiterbringen wollen.

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One comment on “„Wir müssen was mit Hip-Hop machen!“ Falk Schacht über das Potenzial von Musik im Content Marketing

  1. Vielen Dank für den tollen Podcast, wir alle wissen ja, wie viel Arbeit dahinter steckt!

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