Pinterest Advertising wird seit einigen Tagen auch in Deutschland ausgerollt. Auf jeden Fall ein guter Grund sich mit dem Thema genauer auseinanderzusetzen. Ben Küstner hat Markus Schulze von Smartly.io zu Gast, der bereits einige interessante Pinterest-Insights aus dem Ausland vorstellen kann.

Überblick Pinterest

(ab 3. Min.)

Pinterest ist das soziale Netzwerk mit der perfekten Kombination aus Suchmaschine und Social Media – und erfreut sich deshalb auch wachsender Beliebtheit. Weltweit gibt es 250 Millionen monatlich aktive Nutzer. In Deutschland nutzen die Plattform vier bis fünf Millionen Menschen, wobei ein Blick in den Business Manager auf deutlich mehr Nutzer in Deutschland schließen lässt. Pinterest wird hauptsächlich mobil genutzt – 80 Prozent der Nutzer sind mobil auf der Plattform unterwegs.

Kampagnen-Erstellung und Zielgruppen

(ab 4. Min.)

Die Plattform ist eine Kombination aus Suchmaschine und sozialem Netzwerk und dementsprechend auch die Kombination aus Push- und Pull-Marketing. Um bei Pinterest Werbung zu schalten muss zunächst das Kampagnen-Ziel ausgewählt werden. Hier hat man die Auswahlmöglichkeit zwischen Markenbekanntheit, Video-Views, Traffic und App-Installs. Eine weitere Option, Conversion, wird aktuell in den USA in der Beta getestet.

Im Anschluss wählt man die Zielgruppe aus. Wie wir es bei Facebook gewohnt sind, können auch bei Pinterest eigene Zielgruppen erstellt werden, wie zum Beispiel alle Webseitenbesucher oder alle Nutzer, die mit bestimmten Pins interagiert haben. Zudem kann man auch Kundenlisten hochladen.

Auch die Lookalike-Audience, die wir von Facebook kennen, gibt es – allerdings unter einem anderen Namen: Actalike Audience. Hier können, wie bei Facebook die statistischen Zwillinge von ausgewählten Zielgruppen angesprochen werden.

Demographisch sind in Deutschland die Möglichkeiten aktuell noch begrenzt. Das Geschlecht, Sprache und Gerät kann man auswählen, das Alter nicht. Bei den Standorten ist zurzeit noch keine granulare Zielgruppensegmentierung möglich. Aktuell können nur einzelne Bundesländer oder sogar nur mehrere, wie beispielsweise Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, gleichzeitig angesprochen werden.

Beim Interessen-Targeting fällt das erste Mal die Kombination aus Suchmaschine und Social Media auf: Es wird zwischen dem Browse-und dem Search-Feed unterschieden. Das Interessen-Targeting für den Browse-Feed ist ähnlich zu dem bei Facebook, aktuell kann man allerdings lediglich aus 248 Interessen wählen.

Für den Search-Feed können verschiedene Keywords hinterlegt werden. Wie bei AdWords, kann man diese in Broad, Phrase und Exact Match Keywords angeben.

Pinterest Tag

(ab 16. Min.)

Der Pinterest Tag ist, wie der Facebook-Pixel, ein Quellcode, den man auf der Website integrieren kann mit zwei Hauptfunktionen. Zum einen können mit dem Pinterest Tag verschiedene Events, wie Warenkörbe, Einkäufe etc. getrackt werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit des Retargeting. So können beispielsweise alle Nutzer in einer Audience zusammengefasst werden, die die Website besucht haben oder ein Produkt in den Warenkorb gelegt haben.

Erfahrungsberichte

(ab 18. Min.)

Markus hat im Ausland schon verschiedenste Kampagnen im E-Commerce betreut und berichtet von einem CPC zwischen 0,15$ und 1,30$ in der Fashion-Branche. Grundsätzlich kann er bislang beobachten, dass die Preise im Search-Feed günstiger sind, als im Browse-Feed. Auch Ben hat das bei seinen ersten Kampagnen in Deutschland beobachtet. Er berichtet von einem CPC von 0,13€ im Search-Feed und 0,26€ im Browse-Feed. Allerdings berichtet er auch, dass eine Actalike Audience im Browse-Feed noch günstiger al der Search-Feed war.

Dass man bei Pinterest Advertising aktuell noch etwas geduldig sein muss kann Ben ebenfalls bestätigen. Teilweise muss man bis zu 24 Stunden warten bis eine Actalike Audience verfügbar ist.

 

Hier kannst du ein Pinterest Unternehmenskonto einrichten!

Echte Cases aus dem Ausland und Deutschland werden von Markus am 13. und 14. Mai auf dem Ads Camp in Köln präsentiert.

Hier kannst du Markus Schulze erreichen!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

termfrequenz © 2018