Hallo und herzlich Willkommen zu einer weiteren Folge OnlineRadar. In diesem Monat sprechen wir (Kai und Eric) mit einem echten SEO, der aber noch mehr drauf hat als bloss die Google Rankings zu manipulieren. Wir sprechen mit Uwe Walcher von der addvalue über Emotionen im Marketing, über Zusammenhänge in Projekten.  Uwe hat früher nur Linkbuilding gemacht und baut nun nachhaltigere Systeme 🙂

Housekeeping

  • In der letzten Sendung haben wir mit Matthias Berndt von der Brand16 bzw. Publicis über Neuromarketing gesprochen.
  • Fantastische Kommentare, über die wir uns wirklich sehr freuen:
  • Robert sagt: Schöne Sendung. Empfand ich als einer eurer besten. Hat mich sogar auf die ein oder andere Idee gebracht die ich gleich mal testen muss 😉
  • Nicht wichtig sagt: Ich habe den Gutschein Code erhalten, danke schon mal dafür. Ich finde es sehr spannend was so ein Test alles über die Persönlichkeit aussagen kann. Natürlich trifft nicht alles zu 100% zu, aber es gibt sehr viele Übereinstimmungen und richtige Tendenzen.
  • Da ich ein – wie der Test richtig erkannt hat – eher introvertierter Typ bin kann ich sagen, dass du diese Zielgruppe sehr gut erreichen kannst, wenn du dich als glaubwürdige Authorität darstellst.
  • Wie auch der Test sagt sind solche Personen oft sehr ambitioniert in den Dingen die sie bewegen.
  • Deshalb suchen sie Vorbilder, Inhalte die sie beeindrucken und von denen sie lernen können. Ich würde sagen in vielen Fällen können sie schnell die Spreu vom Weizen trennen wenn es um etwas geht das sie bewegt. Bietest du aber etwas neues, innovatives oder einfach sehr gut aufbereitetes dann überzeugst du.
  • Wenn ich jetzt noch sage, dass ich eure Show regelmäßig höre, könnte das im Zusammenhang mit obigen verbalen Erguss ein sehr gut verpacktes Lob für das Online Radar ergeben.

Thema: Vom Menschen zur Handlung.

Grundprinzip: Wieso wird gekauft? Es geht um Emotionen! Wie bekomme ich xyz dazu, das zu tun, was er tuen soll? Wie funktioniert der Mensch? Und wie setze ich die daraus resultierenden Aufträge erfolgreich in Projekte um :­) ?

Anmerkung: Es geht immer wieder um Dreigliederung: denken, fühlen, wollen.

  • Denken ­> Impuls von aussen
  • Fühlen ­> Entstehende Emotion
  • Wollen ­> Triebe. (Beispiel: Mann ­> Frau. Sympathie , Verlangen, Sex)
  • Jeder Verkaufsprozess geht vom Kopf (Denken, relativ neu), über das Herz (fühlen, schon älter) zu einem Trieb (Sehr alt, schon immer da, primitiv).

Triebe: Sexualtrieb, Spieltrieb, Selbsterhaltungstrieb, Jagdtrieb, Sammeltrieb, Geltungstrieb (Selbstbehauptung), Hunger, Durst.

Emotionsmatrix:

emotionsmatrix

Warum ist Brainstorming nicht sinnvoll?

Chaotisches, nicht zielgerichtetes Denken. Aus Brainstorming wird zielgerichtetes Denken! Dies ist dem Brainstorming um ein vielfaches überlegen.

Praktische Anwendung

Aus welcher Emotion kann eine Handlung initiiert werden? Sehr starke Emotionen:

Gier Abscheu Schmerzen Anerkennung Frustriertheit Schockiert Neid Angst Einsamkeit Sehnsüchtig Stolz Anerkennung. Triebe: Sexualtrieb, Spieltrieb, Selbsterhaltungstrieb, Jagdtrieb, Sammeltrieb, Geltungstrieb (Selbstbehauptung), Hunger & Durst.

Ich versetze mich in die einzelne Emotion / Triebe, und überlege, bei welcher Emotion / Trieb ich die Zielgruppe abholen kann mit meiner Dienstleistung. Argumentationskette dunkle Wolken?

Funktionsweise

Anhand einer Emotionsmatrix / Triebmatrix kann für jedes Produkt / Werbeformat / Zwischenmenschliche Interaktion ein sehr schöner Plot gefunden werden, der sich durch den kompletten Kommunikationsprozess ziehen muss.

Für wen geeigent?

Alle, die mit Menschen interagieren wollen und eine bestimmte Erwartung an das Gegenüber haben. Offline (Plakate/ Radio Spots Fernsehspots) wie Online (Webseiten, LP, Banner). Und die gewonnenen Ideen auch in der Praxis erfolgreich umsetzen wollen.

Anwendungen

Shopverkäufe, Anfragen generieren, Projekte Planen, Spiele weiterentwickeln, Markenbildung, Navigationsstrukturen entwicklen. Erstellung von Landingpages A / B Tests, Projektmanagement, Entwicklung von Werbekampagnen, Entwicklung vom Verkaufskanälen.

Kleine Erklärung: Emotionen vs Rationale Entscheidungen

Vordergründig basieren sehr viele Käufe auf rationalen Entscheidungen. Genauer Betrachtet stehen aber sehr oft Emotionen dahinter. z.B. Autoindustrie. Skiindustrie, Fernseher, Computer, … Produkte haben selten das rationale Alleinstellungsmerkmal wie es häufig vom Hersteller gewünscht wird. Fast immer entscheidet der Bauch oder die Marke (wird schon gut sein), das etwas gekauft wird.

J. W. von Goethe” Technik. Für jeden Prozess geeignet!

Um einzelne Argumente / Details weiter auszuarbeiten, oder einen komplett neuen Blickwinkel zu bekommen, eignen sich sehr schön die 8 Wirksamkeiten nach Goethe:

Die Wirksamkeiten, auf die wir achten müssen, wenn sie wahrhaft gefördert sein wollen, sind:

  1. Vorbereitende
  2. Begleitende
  3. Mitwirkende
  4. Nachhelfende
  5. Fördernde
  6. Verstärkende
  7. Hindernde
  8. Nachwirkende.

Dekonstruktion im Online Marketing von Karl Kratz

Moderne Projektplanung

Die drei unabdingbaren Planungsstufen, nach dem alle Emotionspfade feststehen, und deren Details ausgearbeitet wurden. Konzeption Organisation Operation. Muss in jedem Prozess abgebildet werden. Hört sich trivial an, steht aber in keinem BWL / Marketingbuch. Kann über die 7 Wirksamkeiten unterteilt werden! Jede Wirksamkeit besitzt eine Konzeption, Organisation, Operation. Sollte ergänzt werden durch Dragondreaming von John Croft. Interessanter Ansatz: Jedes Projekt hat 4 Phasen: Träumen, Planen, Handeln, Feiern (sich und die Gemeinschaft). Sehr moderne Planungsmethode: nutzt Wissen aus der Chaos- und Komplexitätstheorie, der Systemtheorie und den uralten „Traumzeit“-Weisheiten der Aborigines.

Kurze Erklärung Dragon Dreaming:

 

Von über 300 Projekten wurden bisher alle ohne Ausfall umgesetzt.

Zum Schluß sprechen wir noch frei über Weiterentwicklung, Projektplanung, Arbeitszeiten, Stress, Auszeiten und Effizienz / Kreativität.

Regionale SEO Stammtische

 

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OnlineRadar

Der Online-Marketing Podcast, der über den Tellerrand hinausschaut, mit Kai Spriestersbach und Eric Kubitz.


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